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  • Klasse Rosa Barba. von seitenlinien, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2017, Foto: Sara Förster
  • Klasse Rosa Barba. von seitenlinien, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2017, Foto: Sara Förster
  • Klasse Rosa Barba. von seitenlinien, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2017, Foto: Sara Förster
  • Klasse Rosa Barba. von seitenlinien, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2017, Foto: Sara Förster
  • Klasse Rosa Barba. von seitenlinien, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2017, Foto: Sara Förster
  • Klasse Rosa Barba. von seitenlinien, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2017, Foto: Sara Förster
  • Klasse Rosa Barba. von seitenlinien, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2017, Foto: Sara Förster
  • Klasse Rosa Barba. von seitenlinien, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2017, Foto: Sara Förster
  • Klasse Rosa Barba. von seitenlinien, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2017, Foto: Sara Förster
  • Klasse Rosa Barba. von seitenlinien, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2017, Foto: Sara Förster
  • Klasse Rosa Barba. von seitenlinien, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2017, Foto: Sara Först
  • Sebastian Moske: Narziss und Echo, 2017, Foto: Sara Förster

Klasse Rosa Barba, HfK Bremen
von seitenlinien

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25.02.–05.03.2017

In der diesjährigen Klassenausstellung werden die Räume der GAK von der Klasse Rosa Barba der Hochschule für Künste Bremen (Klasse für intermediale Fotografie) bespielt. Eine Woche lang haben die Studierenden die Möglichkeit, ihr Schaffen zu präsentieren und im Rahmen einer Institution in den öffentlichen Vergleich zu treten. Sie erzählen eine Geschichte „von seitenlinien“.

„von seitenlinien“ beschreibt dabei einen Blick von Linien, die parallel oder womöglich kreuz und quer verlaufen und neue, interessante Facetten aufdecken. Subtile Linien, die eine Form, einen Kontext abstecken, sich jäh wieder auflösen um schließlich erahnen zu lassen, wie viele Zentren sich im Raum befinden. Seitenlinien können ein Spielfeld begrenzen, sie können die Seiten eines Papiers sein und den Rahmen für eine Geschichte bilden. Der Rahmen kann aufgebrochen, Linien überschritten werden. Seitenlinien können Querstraßen sein und Verbindungen neu abstecken, sie können Abkürzungen sein oder Umwege. In jedem Fall eröffnen sie uns einen anderen Blick auf die Welt.

Nicht nur die Studierenden mussten feststellen, dass es eine gewisse Schwierigkeit mit sich bringt, unter 21 künstlerischen Positionen deren verbindendes Moment zu finden, doch der Titel der Ausstellung, „von seitenlinien“, meistert diese Herausforderung. Jede Position interpretiert ihn auf ihre eigene Art und Weise, für jede*n Teilnehmer*in bedeutet auf der Seitenlinie zu stehen etwas anderes. Gerade dadurch entstehen Parallelen und Fragen, mit denen sich alle Studierenden individuell auseinander setzen. Was ist das Ziel der Ziele? Und wie gehen wir damit um? Sicher ist, der Anspruch an die Kunst und an sich selbst sollte immer derselbe sein. Die Klasse Rosa Barba blickt von ihrem Standpunkt aus auf die Geschehnisse der Welt. Jede einzelne Position bildet ihre eigene Seitenlinie in der Gesamtheit eines großen Netzwerks, mit unterschiedlichsten Bezügen und Hintergründen. Wie die Klasse selbst es in dem gemeinsam erarbeiteten Text von Plakat und Ankündigungskarte formuliert:

„entlang der grenzen sich bewegen/bis eine form entsteht/provoziert das zentrum/in anderer entfernung/noch andere zentren/ein anfang und ende/ein abbruch/eine krise veränderung/das ende bleibt offen/die entfernung/von seitenlinien“

Die Klasse für intermediale Fotografie präsentiert neben einigen fotografischen Arbeiten auch Videos, die teils installativ, teils in einer Kino-Situation gezeigt werden. Weiterhin sind diverse Materialien und Techniken in der Ausstellung zu finden. So werden unter anderem skulptural anmutende Installationen ausgestellt, die sich wiederum mit Videoprojektionen verbinden. Zwei Positionen werden in zeichnerischer Auseinandersetzung die Wände direkt bespielen und eine Audioarbeit wird als einziges visuelles Element den Blick aus den Räumen der GAK auf die Weser enthalten. Die Studierenden konzipieren ihre Arbeiten eigens für diesen Anlass, präsentieren sie erstmals oder situieren sie neu.

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25.02.–05.03.2017

Junoh Ahn
Hannes Deters
Luisa Eugeni
Dóra Eszter Forgács
Sara Förster
Lucas Kalmus
Suin Kwon
Hyeleen Lee
Juhyeong Lee
Rang Lee
Gustavo A. Méndez López
Hannes Middelberg
Anne Moder
Sebastian Moske
Rima Radhakrishnan
Alina Samardak-Janzen
Margarita Savenkova
Thilo Schmahl
Behshad Tajammol
Zhe Wang
Anastasia Zeller

Kuratiert von
Marilena Koch

In Zusammenarbeit mit der HfK Bremen

Veranstaltungen

Fr 24.02.17, 19 Uhr
Eröffnung
Research and Waves [1.6,y,0.5]: of zero parts, to one, to many
Performance
Rima Radhakrishnan
Performance

Di 28.02.17, 18 Uhr
Führung mit Marilena Koch

Mi 01.03.17, 19 Uhr
Kinoabend mit Künstler*innengesprächen
Konzert von Nata, Bremen

Förderung

Der Senator für Kultur, Freie Hansestadt Bremen, HfK Bremen

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