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Bestand
2020-2011
2010-2001
2000-1991
1990-1981
  • 1– Michael Kalmbach: In Geisterwelten wandelnd, 2008. (vergriffen)
  • 2– Michael Kalmbach: In Geisterwelten wandelnd, 2008. (vergriffen)
  • 3– Michael Kalmbach: In Geisterwelten wandelnd, 2008. (vergriffen)
  • 4– Michael Kalmbach: In Geisterwelten wandelnd, 2008. (vergriffen)
  • 5– Michael Kalmbach: In Geisterwelten wandelnd, 2008.

Michael Kalmbach

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2008

In traumähnlichen Szenen erzeugen Kalmbachs Zeichnungen, Aquarelle und Skulpturen Eindrücke aus sozialen Beziehungsgeflechten und spiegeln die Schwierigkeit, sich in diesen zurechtzufinden. Die zumeist in warmen Farben gehaltenen (Ab-)Bilder der Kindheit vermitteln zunächst Unschulds-Assoziationen. Erst beim längeren Betrachten zeigen sich die Ambivalenz der frühen Lebensjahre und die Komplexität menschlicher Beziehungen. Die anfangs zarte Körperlichkeit der Figuren mutiert zu einer Wahrnehmung von Sexualität, Konflikt und Gewalt.

Die fünf Zeichnungen für die GAK stellen eine Entwicklung dar, funktionieren aber auch als individuelle, unabhängige Werke: jeweils eine Figur, geschlechtlich ungeklärt, wird von einer dunstähnlichen Anordnung begleitet, die sich über ihrem Kopf ballt, sie umhüllt, ihr aus den Händen fällt oder einen Hügel unter ihren Füßen bildet. Auf den zweiten Blick lassen sich gesichterähnliche Verformungen in den Verballungen erkennen, so dass die Zeichnungen in ihren Gegenüberstellungen von Individuum und Masse als verschiedene Zustände zwischenmenschlicher Beziehungen gelesen werden können.

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Jahresgabe 2008

1–5
In Geisterwelten wandelnd
, 2008
Graphit auf Papier (gerahmt)
21 x 14,8 cm (Blatt)
5 Unikate; sign., dat.

je Euro 540,–
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