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  • Timo Seber. TWITCH, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2015, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber: INERTIA X LITE, 2015, Courtesy SCHMIDT & HANDRUP Köln/Berlin, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber. TWITCH, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2015, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber: INERTIA X LITE, 2015, Courtesy SCHMIDT & HANDRUP Köln/Berlin, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber: INERTIA X LITE, 2015, Courtesy SCHMIDT & HANDRUP Köln/Berlin, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber. TWITCH, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2015, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber. TWITCH, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2015, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber. TWITCH, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2015, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Weber: (links) Twitch, 2015, Courtesy SCHMIDT & HANDRUP Köln/Berlin; (rechts)Techies #2, 2015, Courtesy Galerie Tobias Naehring, Leipzig, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber: Purge, 2015, Courtesy SCHMIDT & HANDRUP Köln/Berlin, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber: Purge, 2015, Courtesy SCHMIDT & HANDRUP Köln/Berlin, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber. TWITCH, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2015, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber: 2 x INERTIA X LITE, 2015, Courtesy SCHMIDT & HANDRUP Köln/Berlin, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber. TWITCH, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2015, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber. TWITCH, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2015, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber: INERTIA X LITE, 2015, Courtesy SCHMIDT & HANDRUP Köln/Berlin, Foto: Tobias Hübel
  • Timo Seber: INERTIA X LITE, 2015, Courtesy SCHMIDT & HANDRUP Köln/Berlin, Foto: Tobias Hübel

Timo Seber
TWITCH

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25.04.–28.06.2015

Timo Seber (*1984, lebt in Berlin) verknüpft gesellschaftliche Phänomene mit der eigenen Erfahrung und formt daraus Geschichten über unsere Wahrnehmung von Welt. Ausgangspunkt für seine eigens für die GAK entwickelte Ausstellung „TWITCH“ sind Videospiele und ihre im Internet übertragenen Wettkämpfe mit Millionenpublikum. Damit wird eine Community benannt, die eher Jugendlichen bekannt ist und doch an der Schwelle eines Massenphänomens steht. Dementsprechend bezieht sich der Ausstellungstitel auf eine der populärsten Internetplattformen der Videospielgemeinschaft. Eine globale und digital agierende Gemeinschaft aus zumeist jungen Menschen, die sich scheinbar ohne Rücksicht auf Geschlecht, Herkunft oder Erscheinungsbild konstituiert – und damit unabhängig von den Parametern, die unsere Vorstellungen von Erfolg oder unseren zwischenmenschlichen Umgang normalerweise wesentlich bestimmen. Die Ausstellung „TWITCH“ steht damit für die Utopie einer Gesellschaft, die sich von herkömmlichen Wirkungsweisen unseres Miteinanders lösen und neue Wege finden könnte.

Ausgehend von diesen Ideen stellt der Künstler in „TWITCH“ „eine Art provisorischen Trainingsraum“ (Timo Seber) für die Idee von einer Welt zusammen, die Sport und Erfolg neu definieren könnte: So sind etwa Kletterseile, die an den eigenen Schulsport erinnern, an ihren Lederenden mit Screenshots des Videospiels Dota 2 bedruckt und als skulpturale Ausformungen verschiedenartig im Ausstellungsraum verteilt. Ihnen sind T-Shirts aus ebenfalls mit digitalen Abbildungen bedrucktem Leder auf Sockeln zugeordnet, die eine Mischung aus schützender Rüstung und Merchandising-Equipment ergeben. Seltsam futuristisch anmutende Luftmatratzen lehnen wie Körper aufrecht an der Wand und werden von großen Glasplatten fixiert, deren Oberfläche Bilder von Computer-Mäusen zeigen. Distanziert und fasziniert zur selben Zeit überführt Seber in „TWITCH“ die Bildsprache des Internets in eine eigene Materialität und verknüpft sie mit kollektiven Erfahrungen wie Schulsport oder provisorischem Übernachtungsspaß mit Luftmatratzen.

Die Ausstellung findet statt anlässlich der Auszeichnung von Timo Seber mit dem Columbus-Förderpreis für aktuelle Kunst in Kooperation mit der ADKV 2014. Der Columbus-Förderpreis wendet sich an Künstler*innen, die am Ende ihrer akademischen Ausbildung bzw. am Anfang ihrer künstlerischen Karriere stehen. Mit dem von der Unternehmensgruppe Columbus gestifteten Preis ist eine Prämie für den*die Preisträger*in, eine Einzelausstellung in einem deutschen Kunstverein und eine begleitende Publikation verbunden.

Timo Seber hat an der Kunsthochschule für Medien Köln bei Marcel Odenbach und Johannes Wohnseifer studiert. Seine Arbeit wurde bisher u.a. im Bonner Kunstverein sowie in den Galerien Tobias Naehring und Schmidt & Handrup gezeigt. Er lebt in Berlin.

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25.04.–28.06.2015

Kuratiert von
Janneke de Vries

Publikation

Timo Seber. TWITCH (Ausst. Kat., Hrsg. J. de Vries, GAK, 2015)

Veranstaltungen

Fr 24.04.15, 20 Uhr
Eröffnung

Do 30.04.15, 19 Uhr
Führung mit Anna Nezel

Do 07.05.15, 19 Uhr
Susanne Bollenhagen:
Reihen – Drehen – Spiegeln
Vortrag 

Do 21.05.15, 19 Uhr
Daniel Cremer führt durch die Faszination
Führungsperformance 

Di 26.05.15, 11–14 Uhr
Kinderworkshop

Sa 30.05.15, 18-1 Uhr
Lange Nacht der Bremer Museen

Do 11.06.15, 19 Uhr
Timo Seber und Fanny Gonella:
Von The Azaria Mystery bis TWITCH
Künstlergespräch

Do 18.06.15, 19 Uhr
Free to Play
(Dokumentarfilm, USA, 2014, 75 min.)
Filmscreening

Do 25.06.15, 19 Uhr
Führung mit Janneke de Vries

In Kooperation mit Columbus Holding und ADKV Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstverein

Förderung

Der Senator für Kultur, Freie Hansestadt Bremen

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