Gesellschaft für Aktuelle Kunst
Archiv
2023–2021
2023
2022
2021
2020–2011
2020
2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012
2011
2010
2010–2001
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
2000–1991
2000
1999
1998
1997
1996
1995
1994
1993
1992
1991
1990–1981
1990
1989
1988
1987
1986
1985
1984
1983
1982
1981
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch
  • Karina Burjakov: Verkettung. Ausstellungsansicht, GAK 2023. Foto: Franziska von den Driesch

Karina Burjakov
Verkettung

weitere Bilder >
29.04.–25.06.2023

Verkettung heißt Karina Burjakovs Ausstellung in den Posterrahmen der GAK. Es ist die vierte in der Ausstellungsreihe, die wir „Re-Framing“ genannt haben. Während sich die ersten drei Ausstellungen noch im Bereich des Gedruckten bewegt haben, verlässt diese die Flachheit des Papiers. Tatsächlich kommt es gar nicht vor. Karina Burjakov arbeitet stattdessen mit Glieder- und Kugelketten, mit Alugewebe und Spiegelfolie, Spachtelmasse, Sprühfarbe und Maschendrahtzaun. In und auf den Posterrahmen schieben sich die Teile ineinander, reihen sich auf, hängen durch- und übereinander. Verkettung meint dabei sowohl das Material, den Umgang mit ihm als auch die Reihe der getroffenen Entscheidungen.
Ketten und Draht stehen im öffentlichen Raum für Absperrungen und Grenzziehungen. Karina Burjakov löst sie aus ihren Zusammenhängen und behandelt sie als abstrakte Formen, die neue Beziehungen eingehen. An Karina Burjakovs Materialcollagen interessiert mich, wie aus wenigen Setzungen, meistens im Zusammenspiel mit der Wand, Bilder entstehen und sich Vorder- und Hintergrund ineinander verschieben und bis in meinen, den Betrachterinnenraum, reichen. In den Posterrahmen erzählen ihre Arbeiten, die Skizze, Wirr, Sprühgelb, Drüberdrunter, Verfangen, Aufgefädelt, Übereinander und Raus heißen, von der Auseinandersetzung mit diesen Grenzbereichen. Das Leben in der Öffentlichkeit ist eine Verkettung von ständigen Versuchen, mit den Erwartungen, Einhegungen, Abtrennungen und Verheißungen zurecht zu kommen. Da sind die Versprechungen von Werbung, Labels und Styles z.B., aber auch die Behauptung der Institutionen, dass gut sortiert und in Form gebracht, schon alles bestens werden wird.
Karina spricht von Collagen, für mich sind ihre Arbeiten aber dennoch Malerei. Einmal drückt sich Spachtelmasse durch Alugewebe, Kettenglieder sind zu erahnen, anderswo liegt Maschendrahtzaun über einem blau-rosa Horizont. Dazwischen und in jedem benutzten Material finden sich Leerstellen und Zwischenräume, durch die es zu schlüpfen gilt.

Karina Burjakov (*1997 in Lebedino, Russland) lebt und arbeitet in Bremen.  Seit 2020 studiert sie an der HfK Bremen in der Klasse von Stephan Baumkötter. Sie beschäftigt sich mit der Frage nach der räumlichen Ausdehnung des Bildes als Material und als visuelle Erscheinung.
Ihre Arbeiten sind in den Bereichen Collage, Malerei und Installation angesiedelt.

Im Rahmen der Ausstellung entstand als digitale Erweiterung außerdem ein Online-Spiel > Zum Spiel.

 

 

Weiterlesen
29.04.–25.06.2023

In der Posterrahmenserie „Re-Framing“

Fr, 28.04.23, 20 Uhr
Eröffnung

Förderung

„Re-Framing“ wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung von Kultur.Gemeinschaften, dem gemeinsamen Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder.

zum Anfang