Gesellschaft für Aktuelle Kunst
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  • Cordula Prieser: Shared spaces, 2009. Foto: Tobias Hübel
  • Cordula Prieser: Shared spaces, 2011. Foto: Tobias Hübel
  • Cordula Prieser: Shared spaces, 2012. Foto: Tobias Hübel

Cordula Prieser

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2012

Als ausgebildete Bildhauerin schreibt Cordula Prieser dem Raum und seiner sinnlichen Erfahrung eine große Bedeutung zu. Ihre dreidimensionalen Objekte, die meist aus einfachen Materialien wie Holz, Garn oder Draht bestehen, zeichnen sich durch eine besondere Leichtigkeit und Transparenz aus. Sie stellen keine geschlossenen Strukturen dar, sondern spielen mit dem Innen und Außen, mit den Grenzen, die nur angedeutet und allein vom Subjekt – dem*der Betrachtenden – bestimmbar sind.

Diese räumliche Metamorphose wird auch in den Jahresgaben für die GAK thematisiert. In den drei Objekten der Shared spaces wird die Klarheit der Linien mit einer dynamischen Grenzbestimmung verbunden: Die formschaffende Struktur aus Metall erweist sich als durchlässig und fragil, das weiche, farbige Garn markiert eine deutliche Grenze, ohne diese endgültig festzulegen, während der transparente Kunststoff die Aufgeschlossenheit nur vortäuscht. Diese Umrissoffenheit ermöglicht einen fließenden Übergang zwischen Objekt und Raum, Innen und Außen.

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Jahresgabe 2012

1–3
Shared spaces, 2009 (orange), 2011 (blau) und 2012 (grün)
Aluminiumstege, Garn, Kunststoffgewebe
30 x 36 x 25 cm (orange),
22 x 30 x 18 cm (blau),
33 x 26 x 18,5 cm (grün)
3 Unikate

je Euro 1.487,50
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