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Den leeren Strand überqueren, um den Ozean zu sehen

04.06.–28.08.2022

Diese Gruppenausstellung ist der Anfang einer Suche nach einer Politik der Freundschaft in Verbindung mit der Frage, welche Gesellschaft für Aktuelle Kunst. Freundschaft meint hier nicht das – im engeren Sinne – Zusammensein mit Freund*innen, sondern (in Anlehnung an Céline Condorelli und andere) das Leben mit und Anerkennen von Differenzen, lebenden ebenso wie verstorbenen Personen, Objekten, Büchern, Gedanken, Kontexte und Umgebungen – zum Beispiel. Ziel ist es dabei nicht, das Selbst aufzulösen, sondern es permanent neu zu konfigurieren, offen und freundlich zu anderem zu sein, ohne es einzuebnen oder ein Anderes daraus zu machen. Eine Politik der Freundschaft betrifft die Handlungen, Repräsentationen und Ästhetiken, mit denen wir bestimmte Auffassungen und ein Verhalten zu Welt darstellen und auch formieren.

In diesem Sinne versammelt die Ausstellung Arbeiten von Künstler*innen, die andere Formen der Bewegung und eine andere Sprache vorschlagen, bzw. entwickeln. Sie handeln Zeiträume und Ansätze zum Denken aus, Verhältnisse zu Material sowie zu Territorien. Mit allen diesen Aspekten sind Konflikte, Machtverhältnisse und Widersprüchlichkeiten verknüpft, aber auch Möglichkeiten.

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04.06.–28.08.2022

Eglė Budvytytė (mit Marija Olšauskaitė und Ona Julija Lukas Steponaitytė)
Catalina González González
Ida Lennartsson
Atsushi Mannami
Martha Rosler
RA Walden

Kuratiert von Annette Hans

Veranstaltungen

Fr, 03.06.22, 19 Uhr
Eröffnung
>Parallel eröffnet die Weserburg Museum für Moderne Kunst die Ausstellung „Silvia Bächli. Lange Linien lang“. Anschließend feiern wir gemeinsam im benachbarten TAU.

Sa, 18.06.22, 18–24 Uhr
Lange Nacht der Bremer Museen

Weitere Veranstaltungen werden bekannt gegeben

Förderung

Der Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen, Hollweg Stiftung Stiftung Bremen, Königreich der Niederlande

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