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Bestand
2020-2011
2010-2001
2000-1991
1990-1981
  • 1– Michael Hakimi: Yerevan, 2010. Foto: Michael Hakimi
  • 2– Michael Hakimi: Teheran, 2010. Foto: Michael Hakimi
  • 3– Michael Hakimi: Berlin, 2010. Foto: Michael Hakimi

Michael Hakimi

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2010

Wesentlich für viele Arbeiten von Michael Hakimi ist das Spannungsverhältnis von figürlicher und abstrakter Darstellung. Seine Motive lassen sich als geometrische Formen einerseits und als Bildelemente mit konkreten Referenzpunkten andererseits lesen. Oftmals verwendet er schlichte, rohe Materialien wie Papier, Öl, Glas, Metall, Sprühfarbe oder Sperrholz. Die Verknüpfung von zufälligen Prozessen, Fundstücken und kontrollierter künstlerischer Gestaltung stellt ein weiteres Prinzip im Werk des Künstlers dar, welches sich auch in den Jahresgaben für die GAK findet: Sie zeigen drei Variationen eines Tafelbildes im Stil des Combine Painting – schwarzes Bitumen, üblicherweise im Straßenbau eingesetzt, wird pastos auf Sperrholz aufgetragen und alte, rostige Kronkorken werden eingelassen. Ausschnitthaft fixiert Hakimi hier das bekannte Phänomen, dass Asphalt bei sommerlich heißen Temperaturen zu einer zäh-elastischen Modelliermasse gerät, in die sich Spuren des Alltags einschreiben.

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Jahresgabe 2010

1–3
Yerevan, Teheran und Berlin, 2010
Bitumen auf Sperrholz, Kronkorken
32 x 28 cm
3 Unikate; sign., dat.

je Euro 900,–
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