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  • 1– Julien Bismuth: o.T., (Schnitte), 2011. Foto: Peter Podkowik
  • 2– Julien Bismuth: o.T., (Schnitte), 2011. Foto: Peter Podkowik
  • 3– Julien Bismuth: o.T., (Schnitte), 2011. Foto: Peter Podkowik (vergriffen)
  • 4– Julien Bismuth: o.T., (Schnitte), 2011. Foto: Peter Podkowik

Julien Bismuth

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2011

Julien Bismuths Einzelausstellung The Ventriloquism Aftereffect in der GAK umkreiste im Frühjahr 2011 verschiedene Aspekte von Sprache – die Notwendigkeit zum Ausdruck, die Unzulänglichkeiten und Schwierigkeiten, die in ihr begründet liegen, sowie die Möglichkeiten, Sprache durch Zitieren, Beschneiden oder Neu-Zusammensetzen formal zu nutzen. Als Referenzfigur fungierte der österreichische Schriftsteller Karl Kraus, dessen Ringen um die angemessenen Worte angesichts der Gewalt des Ersten Weltkriegs und dessen Vorgehen, Texte und Bilder aus Zeitungen auszuschneiden und durch Aufkleben, Falten und Ergänzen einem neuen Sinnzusammenhang zuzuführen.

Die Serie der Schnitte, Collagen auf der Basis von Zeitungsausschnitten, von denen Bismuth vier der GAK als Jahresgaben zur Verfügung stellt, sind von Kraus‘ Textumgang inspiriert. Durch minimale Eingriffe wie Zusammenknüllen und wieder Glätten, Falten, Zerschneiden und Kleben verschieben sie unseren gewohnten Blick auf Zeitgeschehen und Bekanntes.

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Jahresgabe 2011

1–4
o.T., (Schnitte), 2011
Collage (Zeitungspapier), lackierte Holzrahmen
40 x 40 cm (Rahmen)
4 Unikate; mit Zertifikat

je Euro 850,–
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