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  • 1– Norbert Schwontkowski: o.T., 2011. Foto: Tobias Hübel (vergriffen)
  • 2– Norbert Schwontkowski: o.T., 2011. Foto: Tobias Hübel (vergriffen)
  • 3– Norbert Schwontkowski: o.T., 2011. Foto: Tobias Hübel (vergriffen)
  • 4– Norbert Schwontkowski: o.T., 2011. Foto: Tobias Hübel (vergriffen)
  • 5– Norbert Schwontkowski: o.T., 2011. Foto: Tobias Hübel (vergriffen)
  • 6– Norbert Schwontkowski: o.T., 2011. Foto: Tobias Hübel (vergriffen)

Norbert Schwontkowski

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2011

Formal reduziert und doch seltsam intensiv ist die Malerei von Norbert Schwontkowski. Erzählerisch, ohne alles zu offenbaren, verankert sie sich zwischen Melancholie und Humor, Skurrilität und Poesie.
Schwontkowskis Jahresgaben für die GAK bestehen aus sechs Monotypien – Abdrücke seiner Leinwandarbeiten auf Papier, bei denen der Farbüberschuss der noch feuchten Vorlage ein verwandtes und doch unwiederholbares, neues Bild schafft. Ein an Matisse erinnerndes Porträt eines Mannes mit Hut, eine Frau mit absurd großer Oberweite, deren Darstellung von der Dynamik runder Linien bestimmt ist, ein Objekt in einer Landschaft, das Brancusis Endlose Säule zu zitieren scheint, ein dem Betrachter frontal gegenüber gestelltes Gesicht, das an Kinderzeichnungen erinnert, eine fragile Blüte in romantischer Anmutung oder eine Landschaft mit Baum und Haus – die Motive zitieren ihren Ursprung, lösen sich jedoch in Farbintensität und Oberflächenbeschaffenheit. Sie sind nahe Verwandte da, wo die Vorlage noch existiert, und letzte Zeugen dort, wo sie mittlerweile übermalt wurde.

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Jahresgabe 2011

1–6
o.T., 2011
Monotypie, Öl auf Papier, gerahmt
ca. 64 x 50 cm (Blatt)
6 Unikate; sign., dat.
Vergriffen

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