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  • Till Krause. Briesener Zootzen, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel
  • Till Krause. Briesener Zootzen, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel
  • Till Krause. Briesener Zootzen, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel
  • Till Krause. Briesener Zootzen, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel
  • Till Krause. Briesener Zootzen, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel
  • Till Krause. Briesener Zootzen, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel
  • Till Krause. Briesener Zootzen, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel
  • Till Krause. Briesener Zootzen, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel

Till Krause
Briesener Zootzen

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26.11.2016–12.02.2017

Till Krause (*1965, lebt in Hamburg) untersucht, wie wir mit der uns umgebenden, städtischen wie ländlichen Landschaft umgehen, wie dies vor Ort konkret ablesbar ist. Er macht sich auf die Suche nach dem, was in unserem von Nutzungsinteressen bestimmten Umgang mit dem urbanen und naturhaften Raum verschüttet wurde. Er schaut genau an, was uns alltäglich und bekannt erscheint, um neue Lesarten des „Stadt- oder Landschaftstextes“ offen zu legen. Dabei geht es ihm nicht um eine Beschreibung der (Erscheinungs-)Formen von Landschaft und Raum, sondern um die Imaginationen von ihnen, um die gesellschaftlichen Parameter, die sie und unsere Wahrnehmung von ihr bekommen. Till Krause nimmt sich die „Texte“ vor, die von geschichtlich-gesellschaftlich-ökonomischen Gegebenheiten geschrieben und wieder überschrieben wurden, um ihre Subtexte lesbar zu machen und auf dieser Grundlage neue Formulierungen zu finden.

Die Ausstellung „Briesener Zootzen“ in der GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst konzentriert sich auf Krauses mehrteilige Arbeit Achse Kiel-Hamburg und präsentiert zum ersten Mal die Karten dieses Konvoluts in ihrer Gesamtheit. Für Achse Kiel-Hamburg ist er über mehrere Monate immer wieder auf einer graden Linie von seinem Haus in Hamburg-Altona in die Kieler Innenstadt gewandert. Auf seinem Weg hat er aufmerksam unterschiedliche zivilisatorische Spuren in der Landschaft vermerkt und minutiös in großformatige Landkarten oder handschriftliche Aufzeichnungen übertragen. So legt etwa eine der Karten die Reichweite des Handyempfangs auf dem Weg zwischen Hamburg und Kiel offen, eine andere kartiert die mögliche Einsicht in das Gelände ohne Blickhindernisse und wieder eine andere führt die öffentlichen Areale entlang der Strecke auf. Jedes der facettenreichen Ergebnisse zeichnet so über das subjektive Erleben innerhalb objektiv festgelegter Parameter (der grade Weg und die Kartierung) ein ästhetisches Bild von gesellschaftlichen Realitäten, die wir so noch nie angesehen haben.

Diesen Ansatz verfolgt er auch mit einer weiteren Arbeit, die anlässlich von „Briesener Zootzen“ über den öffentlichen Raum in Bremen entsteht und sich in ihm verorten.

Till Krause arbeitet alleine, mit dem Hamburger Künstlerprojektraum Galerie für Landschaftskunst und in vielen weiteren Kooperationen an Ideen von Stadt-, Landschaftsräumen und Natur (www.gflk.de).

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26.11.2016–12.02.2017

Kuratiert von
Janneke de Vries

Veranstaltungen

Fr 25.11.16, 19 Uhr
Eröffnung

Do 01.12.16, 19 Uhr
Führung mit Till Krause und Janneke de Vries

So 04.12.16, 14 Uhr
AAA Autonomes Architektur Atelier Bremen: Ein Schritt zur Seite – Pfade zu den B Seiten der Stadt
Urbaner Spaziergang

Do 19.01.17, 19 Uhr
Till Krause: Land für 5 finale Handlungen
Vortrag

Do 26.01.17, 19 Uhr
Prof. Dr. Hansjörg Küster: Linien von der Stadt aufs Land
Vortrag

Do 09.02.17, 19 Uhr
Till Krause: Der nie entstandene Film Achse Kiel-Hamburg
Videoabend

Mi 21.12.16, 13.30–17 Uhr
Spuren suchen
Kinderworkshop

Förderung

Der Senator für Kultur, Freie Hansestadt Bremen

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