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  • Max Schaffer. Power of Style, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel
  • Max Schaffer: Parergon (Bremer Hängung I-III), 2016, Courtesy der Künstler und Aanant & Zoo Berlin, Foto: Tobias Hübel
  • Max Schaffer: Parergon (Bremer Hängung IV), 2016, Courtesy der Künstler, Foto: Tobias Hübel
  • Max Schaffer. Power of Style, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel
  • Max Schaffer: Magic Moments III, 2016, Courtesy der Künstler und Gabriele Senn Galerie, Wien, Foto: Tobias Hübel
  • Max Schaffer: Ohne Titel (Tactical Pen VII) , 2016, Courtesy der Künstler, Foto: Tobias Hübel
  • Max Schaffer. Power of Style, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel
  • Max Schaffer: Review, 2016, Courtesy der Künstler und Gabriele Senn Galerie, Wien, Foto: Tobias Hübel
  • Max Schaffer. Power of Style, Ausstellungsansicht GAK Bremen 2016, Foto: Tobias Hübel

Max Schaffer
Power of Style

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21.05.–31.07.2016

Was tun, wenn man die Welt nicht mehr neu erfinden kann und es trotzdem so viel zu sagen und zu hinterfragen gibt? Die Lösung von Max Schaffer (*1985, lebt in Berlin) liegt im Neu- und Uminterpretieren des Vorhandenen, im Verschieben und Verrücken, im Übersetzen und Übertragen und nicht zuletzt in einem beständigen Unterlaufen von Erwartungshaltungen, die er zunächst selbst geweckt hat.

Dabei sind das Vermerken der Details und Strukturen des öffentlichen Raumes sowie die Untersuchung institutioneller Gegebenheiten und die Gesetzmäßigkeiten ihrer Präsentation und Rezeption die Fixpunkte, um die sich sein formal und gattungsspezifisch vielseitiges Werk anordnet. So auch in seinem eigens für die GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst entwickelten Projekt „Power of Style“: Hier präsentiert er ein facettenreiches Gesamtbild, das sich aus verschiedenen Handlungssträngen zusammensetzt, unterschiedliche Vorgehensweisen vor- und gegeneinander stellt und um das Verhältnis von Werk, Institution, Stadtraum, Rezeption und Interpretation kreist.

Die verschiedenen Versatzstücke von „Power of Style“ stellen das Rezeptionsverhalten gegenüber Kunst und ihren institutionellen Zusammenhängen in den Mittelpunkt. Zuordnungen verschwimmen und Fragen stellen sich: Was ist Ausstellung, was institutioneller Unterbau? Was originäre Zeichnung oder schriftliche Äußerung, was ihre Interpretation oder wissenschaftliche Analyse? Was Kunstwerk, was Merchandising? Was künstlerische Audioarbeit, was touristische Führung? Was Ausstellungsraum, was Büro oder Stadtraum? Wo hört das eine auf, wo fängt das andere an? Durch seine konsequente Form der Verschmelzung und Verrückung stellt Schaffer die Frage nach der Erwartungshaltung, den Wahrnehmungsmechanismen und der Rolle der Betrachter*innen und spielt sie in „Power of Style“ weiter.

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21.05.–31.07.2016

Kuratiert von
Janneke de Vries

Publikation

Max Schaffer. Power of Style (Ausst. Kat., Hrsg. J. de Vries, GAK, 2016)

Jahresgabe

Max Schaffer: Untitled (Blip), 1978-2016

Veranstaltungen

Fr 20.05.16, 19 Uhr
Eröffnung

Do 26.05.16, 18.30 Uhr
Führung mit Marilena Koch

Sa 04.06.16, 18–1 Uhr
Lange Nacht der Bremer Museen

Do 09.06.16, 19 Uhr
Ruth Noack: Bremsen im Strom. Gedanken über die Schwierigkeiten, das zu zeigen, was vielleicht gezeigt werden muss
Vortrag

Do 23.06.16, 19 Uhr
Max Schaffer: Uhrenvergleich
Ausstellung und Filmscreening

Do 14.07.16, 19 Uhr
Max Schaffer und Janneke de Vries: Benching
Gespräch 

Do 28.07.16, 19 Uhr
Führung mit Janneke de Vries

Förderung

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Der Senator für Kultur, Freie Hansestadt Bremen

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