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  • Kissen aus Steingut, 1920–1940, Shanxi (China). Courtesy: gerlach en koop
  • gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht, GAK Bremen 2020. Foto: Johannes Schwartz
  • gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht, GAK Bremen 2020. Foto: Johannes Schwartz
  • gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht, GAK Bremen 2020. Foto: Johannes Schwartz
  • gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht, GAK Bremen 2020. Foto: Johannes Schwartz
  • gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht, GAK Bremen 2020. Foto: Johannes Schwartz
  • gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht, GAK Bremen 2020. Foto: Johannes Schwartz
  • gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht, GAK Bremen 2020. Foto: Johannes Schwartz

gerlach en koop
Was machen Sie um zwei?
Ich schlafe.

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19.09.–20.12.2020

Was machen Sie um zwei?
Ich schlafe.
Um drei?
Schlafen.
Um vier?
Schlafen.
Um fünf?
Schlafen.
Um sechs?
Schlafen.
Um sieben?
Schlafen.
Um acht?
Schlafen.
Um neun?
Da wache ich auf.

Alberto Moravia lud Claudia Cardinale im Mai 1961 zu einem Interview ein. Zu ihrer Überraschung schlägt Moravia vor, sie als Gegenstand im Raum zu befragen. Das Interview gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil versucht Moravia zu dokumentieren, wie Cardinale im Raum erscheint, im zweiten Teil, wie sie im Schlaf verschwindet.

Bei hellem Tageslicht unterscheiden sich die Objekte mühelos von dir: die Kopfhörer auf dem Sofa, ihre Schnur elegant auf dem Boden geschwungen; die Schere auf dem Schreibtisch, ungeschlossen, in der Form eines X; der Stuhl, der nicht rangerückt wurde; die mit Blu Tack an die Wand geheftete Schwarzweißpostkarte; das Wasserglas ohne Wasser auf dem kleinen mobiltecnica torino Metalltisch am Bett; die Schuhe Seite an Seite neben dem Tischbein. Nachts jedoch, wenn du schläfst, werden die Grenzen fließend. Aus Abgrenzung wird gegenseitige Sympathie. Die Objekte nähern sich uns. Wir nähern uns den Objekten. Nein, unsere Körper nähern sich den Objekten.

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19.09.–20.12.2020

In einer Ausstellung am Rande des Schlafes zeigen gerlach en koop Werke anderer Künstler*innen.

Ismaïl Bahri
Kasper Bosmans
Daniel Gustav Cramer
Mark Geffriaud
Voebe de Gruyter
Ian Kiaer
Kitty Kraus
Gabriel Kuri
Rita McBride
Guy Mees
Jacqueline Mesmaeker
Helen Mirra
Laurent Montaron
Melvin Moti
Jean-Luc Moulène
Henrik Olesen
Annaïk Lou Pitteloud
Emilio Prini
Bojan Šarčević
Shimabuku
Steve Van den Bosch
und ein Beitrag von Schriftsteller Haytham El-Wardany

Kuratorin
Regina Barunke

Veranstaltungen

Fr 18.09.20, 19 – 21 Uhr
Eröffnung
> mehr Informationen

Do 24.09.20, 19 Uhr
Führung mit Regina Barunke
VERSCHOBEN

Do 15.10.20, 19 Uhr
Führung mit Sarah Maria Kaiser und Anne Storm

Fr 20.11.20, 19 Uhr
Irene Nierhaus: Weißblende: Zur Ausstattung des Schlafzimmers des Adolf Loos
Vortrag

Do 10.12.20, 19 Uhr
Sebastian P. Klinger: „Sommeil en bouteille“: Bildwelten von Schlaf und Geschlecht
Vortrag, mit Einführung von Elena Zanichelli

Förderung

Der Senator für Kultur, Freie Hansestadt Bremen, Waldemar Koch Stiftung, Bremen, Mondriaan Fonds, Botschaft des Königreichs der Niederlande, Stroom Den Haag, Flanders State of the Art

In Kooperation mit: Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender, Forschungsfeld wohnen +/- ausstellen, Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik, Universität Bremen

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