Im Jahr 2024 besuchte Petra Fiebig anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Künstlerinnenverband Bremen, GEDOK Kolleginnen an ihren Arbeitsorten. Geleitet von der Kernfrage: „How to survive as a female artist?“ befragte sie die Künstlerinnen zu Lebensentscheidungen, ökonomischen Bedingungen und den Herausforderungen künstlerischer Arbeit. In Fiebigs Installation, die damals aus digital aufgezeichneten Wegstrecken, Fotografien, Zeichnungen und Gesprächsnotizen in der GAK entstand, floss nur ein Bruchteil dieser Interviews ein. Um das enthaltene Wissen zu teilen und den oft unbeachteten Realitäten Aufmerksamkeit zu verleihen, erscheint nun eine Publikation, die strukturelle Herausforderungen sichtbar werden lässt und autobiografische Einblicke in die Lebensläufe, Arbeitsweisen und Strategien der Künstlerinnen gibt.
How to survive as a female artist
Petra Fiebig im Gespräch mit
Elfin Açar & Edeltraut Rath, Monika B. Beyer, Sophia Bizer, Marion Bösen, Susanne Bollenhagen, Kirsten Brünjes & Manuela Weichenrieder, Claudia Christoffel & Pia van Nuland, D.O.C.H. Julia Dambuk, Karin Demuth & Carolin Klapp, Hanna Döring & Annemarie Strümpfler, Evita Emersleben & Svenja Wetzenstein, Marikke Heinz-Hoek, Emese Kazár, Sirma Kekeç, Sabine Schellhorn, Gertrud Schleising, Marina Schulze & Sabine Wewer
Hg. von Annette Hans / GAK Bremen 2026
Gestaltung: Franzi Bauer
Klappenbroschur, 11,7 x 16,5 cm, 304 Seiten, 25 farbige Abbildungen
Die Veranstaltung gehört zum Programm des Forschungsfeldes wohnen +/- ausstellen in der Kooperation des Instituts für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik der Universität Bremen mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender (Leitung: Kathrin Heinz).