Gesellschaft für Aktuelle Kunst
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02.11.2023, 18:30 Uhr

Doch alle eine Insel? (Teil II)
Kuratorinnenführung mit Annette Hans
Start: 18:30 Uhr

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Irmgard Emmelhainz
Toxic Loves. Impossible Futures
28.04, 20:00 Uhr

Die Aufsatzsammlung Toxic Loves, Impossible Futures: Feminist Living as Resistance von Irmgard Emmelhainz knüpft an zentrale Themen an, die Feministinnen im vergangenen Jahrhundert aufgeworfen haben. Emmelhainz denkt die historischen wie zeitgenössischen Fragestellungen im gegenwärtigen Kontext weiter: vor dem Hintergrund eines allgemeinen Gefühls der Entfremdung und fehlender Zugehörigkeit, der Produktion überflüssiger Bevölkerungen*, der Allgegenwart von Technosphäre und Umweltzerstörung, der globalen Erwärmung, toxischer Beziehungen und Nationalismen sowie der Notwendigkeit, das Erbe der Moderne zu überdenken und zu dekolonisieren: Was ist heute die Aufgabe des Denkens und einer feministisch verorteten Reflexion?

Im Rahmen von „Doch alle eine Insel?“, welches die Ansteckungen, Schichtungen und territorialen Strukturen untersucht, die den Stadtraum durchdringen, wird Irmgard Emmelhainz mit Annette Hans über ihr Buch und die Möglichkeiten eines anderen Umgangs miteinander sprechen.

Irmgard Emmelhainz ist Professorin, Schriftstellerin, Forscherin und Übersetzerin und lebt in Anahuac Valley (Mexiko-Stadt). Ihre Arbeiten über Film, die Palästina-Frage, Kunst, Kultur und Neoliberalismus wurden in viele Sprachen übersetzt und bei zahlreichen internationalen Veranstaltungen präsentiert. The Sky is Incomplete: Travel Chronicles in Palestine erscheint demnächst bei Vanderbilt (2023). Auf Englisch hat sie außerdem Jean-Luc Godard’s Political Filmmaking (Palgrave Macmillan, 2019), Toxic Loves, Impossible Futures: Feminist Living as Resistance (Vanderbilt, 2021) und The Tyranny of Common Sense: Mexico’s Postneoliberal Conversion (SUNY 2021, Debate 2023) veröffentlicht. Derzeit ist sie Forschungsstipendiatin an der Blackwood Gallery in Mississauga, Kanada, wo sie an einem Projekt und einem Buch arbeitet, in denen sie sich auf die Suche begibt nach einer nicht-modernen, posthumanen Epistemologie auf Grundlage der Darm-Hirn-Achse.

* Überflüssige Bevölkerungen werden unweigerlich vom kapitalistischen/kolonialistischen System produziert, das durch Nekropolitik aufrechterhalten wird, indem rassifizierte Leben, die als Nicht-Bürger behandelt werden, verschwendet werden.

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Fr 28 Apr 2023, 20:00 Uhr

In englischer Sprache
Hybride Veranstaltung
Zoom-Link
Meeting-ID: 863 4565 0369

Im Rahmen von „Doch alle eine Insel?“

Förderung

Der Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Zusammenhang mit dem Programm NEUSTARTplus Plattformen der bildenden Kunst der Stiftung Kunstfonds

Bildcredit

Foto: Yvonne Venegas

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