Heute
Archiv
2020-2011
2020
2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012
2011
2010-2001
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2001
2000-1991
  • Fiete Stolte: High Noon / Neue Nationalgalerie, 2009. Privatsammlung Berlin, Courtesy: Sassa Trülzsch, Berlin. Foto: Tobias Hübel

Dr. Nadine Schöneck-Voß
Zwischen Arbeit und Leben. Eine Zeit-Diagnose

22.07, 19 Uhr

„Ein Charakteristikum der Gegenwartsgesellschaft ist das Erleben zeitlicher Beschleunigung und Getriebenheit. Zeitstress ist nicht nur, aber vor allem unter Erwerbstätigen weit verbreitet. Neben der Betrachtung der Zeit in Arbeits- und Lebenswelt wird es im Vortrag um die Temporalisierung und Ökonomisierung der Alltagszeit gehen. Eine zeitsoziologisch kommentierte Vorstellung ausgewählter Äußerungen Erwerbstätiger zu ihrem Zeiterleben, Zeitdenken und Zeithandeln regt an, über die Ressource Zeit und unseren Umgang mit ihr nachzudenken.“ – Dr. Nadine Schöneck-Voß

Dr. Nadine Schöneck-Voß, 1975 in Neuwied/Rhein geboren, befasst sich seit ihrem Studium der Sozialwissenschaften in Bochum, Austin/Texas und Oxford mit der Zeitthematik aus gegenwartssoziologischer Perspektive. Zu diesem Thema gewann sie im Jahr 2003 den Deutschen Studienpreis der Hamburger Körber-Stiftung. In ihrer Dissertation widmete sie sich dem Zeiterleben und Zeithandeln Erwerbstätiger. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Bremen.

Der Vortrag findet anlässlich der Präsentation der Arbeit von Fiete Stolte im Rahmen der aktuellen Gruppenausstellung  statt. Stolte löst sich von dem allgemein gültigen Regelwerk unserer herkömmlichen Zeiteinteilung und richtet sein Leben in einer individuellen Ordnung ein, indem er seine Woche in acht Tage zu 21 Stunden einteilt. Seine in der Ausstellung gezeigte Arbeit High Noon / Neue Nationalgalerie legt die Abweichungen der gesellschaftlich und individuell gelebten Zeitsysteme offen und befragt die Grenzen gesellschaftlicher (Ver-)Ordnungen.

Weiterlesen
Do 22 Jul 2010, 19 Uhr

Ein Vortrag im Rahmen der Ausstellung „An einem schönen Morgen des Monats Mai…“.

zum Anfang