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  • Cathy Wilkes: Untitled, 2011. Detail. Courtesy: Die Künstlerin und The Modern Institute/Toby Webster Ltd., Glasgow. Foto: Franziska von den Driesch

Susanne Titz
Die Phänomenologie des Machens. Ein Aufruf zur Emanzipation

09.02, 19 Uhr

In den 1960er Jahren geriet die bildende Kunst in die Fänge der Konsumkultur. So sahen es jedenfalls Künstler wie Robert Morris oder Richard Serra. Sie lehnten sich dagegen auf, indem sie das Machen, Handeln und Arbeiten zeigten; anstelle des Objekts rückte der Schaffensprozess in den Mittelpunkt. Sie wollten eine Kunst, die sich nicht vereinnahmen ließ, nicht mehr Ikone war. Durch das Sichtbarmachen der Handlungen entstanden neue Beziehungen zu den Betrachter*innen und zum umliegenden Raum, und diese wurden zu wesentlichen Bestandteilen des Kunstwerks. Kunst sollte aufklären und zur Emanzipation der Betrachter*innen führen: sie sollte ein inneres Bewusstsein erzeugen für die menschlichen Beziehungen zum Objekt, zum Raum und zur Welt.

In ihrem Vortrag zeigt Susanne Titz u.a. Filmmaterial und Reden von Robert Morris, Gerry Schum und Richard Serra.

Susanne Titz (*1964) ist seit 2004 Direktorin des Museums Abteiberg in Mönchengladbach. Von 1997 bis 2004 war sie künstlerische Leiterin des NAK Neuen Aachener Kunstvereins.

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Do 09 Feb 2012, 19 Uhr

Ein Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Cathy Wilkes“.

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