Gesellschaft für Aktuelle Kunst
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21.04.2024, 15:00 Uhr

nearly all types of honey crystallize
Führung mit Victor Artiga Rodriguez & Dawoon Park (EN)

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02.11.2023, 18:30 Uhr

Doch alle eine Insel? (Teil II)
Kuratorinnenführung mit Annette Hans
Start: 18:30 Uhr

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  • Foto: Roxana Assadi

Joana Atemengue Owona & Dejvi Haxhi
Upon careful deliberation I admit 2 having drilled a hole in the water
Lesung im Rahmen von if words are to be sounded

29.10, 19:00 Uhr

Die kollaborative Praxis von Joana Atemengue Owona und Dejvi Haxhi ist eine Untersuchung des instabilen Verhältnisses zwischen dem Selbst, der Sprache und den Strukturen, durch die Bedeutung erzeugt wird. Unter anderem angelehnt an die psychoanalytische Unterscheidung zwischen dem gelebten „je“ und dem sozial konstituierten „moi“, arbeitet ihre Praxis mit angeeigneten Bildern, Sprache, Stimme und assoziativem Material. Es entsteht eine experimentelle Anordnung, die wiederholt daran scheitert übereinzustimmen, während sie sich durch Absurdität, Unterbrechung, Wiederholung und semantische Verschiebung bewegt. Im Zentrum ihrer Praxis steht eine Frage, zu der sie immer wieder zurückkehren: Wie kann man über etwas sprechen, das sich der Sprache widersetzt?

Scheitern wird dabei nicht als Einschränkung, sondern als Methode verstanden. Ihre Herangehensweise ist geprägt von der Gewissheit, dass dieses Projekt, was auch immer es umfasst, zum Scheitern verurteilt ist. Sprache wird immer am Unsagbaren scheitern. Der Blick der Künstler:innen auf die von ihnen verwendeten Medien versucht sich so nah wie möglich anzunähern, ohne vollständig ineinander aufzugehen. Durch dieses sorgfältige und mitunter absurde, fast unsinnige Regelwerk gehen sie schrittweise auf das zu, was sich der Sprache entzieht – wodurch sich, vielleicht, ganz vielleicht, doch etwas Bedeutung finden lässt.

Joana Atemengue Owona (b.1998) ist visuelle Künstlerin und absolviert derzeit ihren MFA an der HFBK – Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Während ihres Studiums verbrachte sie einen Erasmus-Aufenthalt an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris. Owonas Arbeiten waren u. a. bereits zu sehen auf dem Afrolution Festival des Each One Teach One e.V. in Berlin, im MARKK – Museum am Rothenbaum, auf dem Reeperbahn Festival, im Schloss Agathenburg und im Kunstverein Gastgarten in Hamburg. 2025 wurde sie mit dem Deutschlandstipendium und 2026 mit dem Masterstipendium des Freundeskreises der HFBK ausgezeichnet.

Dejvi Alfred Haxhi, geboren 1997 in Albanien, lebt und arbeitet in Hamburg. Er absolvierte zunächst einen BFA in Modedesign, studierte danach Bildende Kunst und ist seitdem als Künstler tätig. Aktuell studiert er zusätzlich Philosophie und Kulturwissenschaft an der Universität Hamburg und engagiert sich ehrenamtlich am Institut für Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften (IPPK) in Hamburg. Sein Interesse gilt dem Spannungsfeld von Kunst, Politik, Psychoanalyse und Ästhetik. Seine Arbeit ist geprägt vom Zusammenspiel künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion.

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Do. 29 Okt. 2026, 19:00 Uhr

Die Lesung findet statt im Rahmen unserer Ausstellung  if words are to be sounded.

Wir laden herzlich dazu ein, auch die Performance von Sophie Seita am 12. November 2026 sowie den Workshop mit Noelle BuAbbud am 14. November 2026 zu besuchen, die sich mit den in der Lesung gestellten Fragen aus jeweils eigenen Blickwinkeln beschäftigen.

Förderung

Im Rahmen des PERSPEKTIVE-Fonds für zeitgenössische Kunst & Architektur, eine Initiative des Büros für Bildende Kunst des Institut français Deutschland. Gefördert durch das französische Kulturministerium, das Institut français de Paris und das Goethe Institut.
Förderung GAK Bremen: Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Beate + Hartmut Schaefers Stiftung, Partnerschaften für Demokratie in Bremen, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben, Sparkasse Bremen, Senator für Kultur der Freien und Hansestadt Bremen

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