Mit plastic lip slot machine entwickelt Sophie Seita performativ ein Alphabet, das Bezug auf das „Zeichnen-Schreiben“ bzw. die grafische Poesie der belgischen Künstlerin Sophie Podolski nimmt, und ein gemeinsames Interesse beider Künstlerinnen an neuen Formen der Verkörperung von Text und des „Lesens“ des Unlesbaren untersucht.
Die Performance entspringt Seitas Praxis des „Berührens von Sprache“ durch Performance, Objekte, Klang, somatische Workshops und Textilien sowie einer anhaltenden Beschäftigung mit verschiedenen Formen des Begreifens durch die sinnliche Begegnung mit Materialien. Die Performance entfaltet sich durch eine Reihe von Seitas experimentellen grafischen Partituren für imaginäre Stimmen und abstrakte Körper, wobei verschiedene Requisiten zum Einsatz kommen, um Sprache formbar zu machen oder – wie Podolski sagt – aus „irgendeinem plastischen Material“ zu gestalten.
Die Performance findet statt im Rahmen unserer Ausstellung if words are to be sounded.
Wir laden herzlich dazu ein, auch die Lesung von Joana Atemengue Owona & Dejvi Haxhi am 29. Oktober 2026 und den Workshop von Noelle BuAbbud am 14. November 2026 zu besuchen, die sich mit den in der Performance gestellten Fragen aus jeweils eigenen Blickwinkeln beschäftigen.
Förderung
Im Rahmen des PERSPEKTIVE-Fonds für zeitgenössische Kunst & Architektur, eine Initiative des Büros für Bildende Kunst des Institut français Deutschland. Gefördert durch das französische Kulturministerium, das Institut français de Paris und das Goethe Institut.
Förderung GAK Bremen: Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Beate + Hartmut Schaefers Stiftung, Partnerschaften für Demokratie in Bremen, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben, Sparkasse Bremen, Senator für Kultur der Freien und Hansestadt Bremen